Es war schon ein besonderer Abend für die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Bissendorf, sowie Gästen von Rat und Verwaltung und weiteren Teilnehmern. Besonders deshalb, weil vor der Jahreshauptversammlung der Wehr noch das Richtfest des neuen Feuerwehrhauses gefeiert werden konnte.

Auf der Baustelle eröffnete Bürgermeister Guido Halfter die Veranstaltung und ging in seiner Ansprache auf die Signalwirkung dieses Neubaus sowohl für die Feuerwehr aber auch für die Sicherheit der Bevölkerung ein. Weitere Rednerinnen und Redner waren die neue Vorsitzende des Feuerwehrausschusses Simone Hartung sowie der Architekt G. Schröder. Der symbolische Akt des Richtfestes wurde dann durch das Aufhängen des Richtkranzes vollzogen.

Anschließend ging es fußläufig zum aktuellen Feuerwehrhaus um dort die Jahreshauptversammlung durchzuführen. 

Ortsbrandmeister Eckl sprach in seinem Jahresbericht von einem fordernden Jahr 2024, mit einer erhöhten Einsatzzahl von 91 Alarmierungen (45 Brände, 46 technische Hilfeleistungen). Darunter schwere Verkehrsunfälle, ein Zimmerbrand in einer Seniorenwohnanlage und eine große Anzahl an brennenden Mülltonnen. Oft konnte durch das schnelle Eingreifen der Bissendorfer Wehr größerer Schaden verhindert werden. Zusätzlich dazu wurden etliche Stunden für die Ausbildung, die Planungen des neuen Feuerwehrhauses und eines neuen Rüstwagens, der Ende 2025 ausgeliefert werden soll, von den 46 aktiven Kameradinnen und Kameraden aufgebracht. Neben Grußworten sorgte besonders ein Beitrag von Kiara und Hanna – zwei Ausbilderinnen beim Jugendrotkreuz Bissendorf – für Erheiterung. Sie beantworteten in einer amüsanten Geschichte die Frage von Bürgermeister Halfter: Wie es die Feuerwehr Bissendorf zu jeder Tages- und Nachtzeit schafft, so schnell nach einer Alarmierung auszurücken?
Im anschließenden geselligen Teil der Veranstaltung stellte sich der ein oder andere sicherlich die Frage, ob dies die letzte Jahreshauptversammlung im „alten“ Feuerwehrhaus gewesen war…

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